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Das Leitbild
Die Wurzeln unserer Supervisionsausbildung liegen in der Tradition der TZI, ohne dass wir uns auf dieses Methodensystem beschränken. Von Anfang an haben wir in der Ausbildung unterschiedliche Konzepte von Supervision integriert. Wir nutzen dabei die synergetische Kraft in der Spannung von Vertrautem und Fremdem. Wir schaffen eine fruchtbare Verbindung zwischen den Essentials von Supervision und den unterschiedlichen Beratungskompetenzen und Erfahrungen, die die Teilnehmenden mit- und in die Gruppe einbringen. Auf dieser Grundlage entwickeln die Einzelnen ihr persönliches Konzept von Supervision. Die Ausbildung ist international. Sie wird in Deutschland, Österreich, Südtirol, der Schweiz, Luxemburg und in den Niederlanden ausgeschrieben. Wir pflegen Kontakte und Kooperationen mit anderen von DGSv, BSO oder ÖVS anerkannten Instituten für Supervisionsausbildung. Diese Kooperationen finden ihren Ausdruck darin, dass die Teilnehmerlnnen einzelne Module der Ausbildung bei anderen Ausbildungsstätten absolvieren.
Als Konzept der Erwachsenenbildung liegt der Ausbildung das Vierfaktorenmodell der TZI zugrunde. Pädagogische Grundsätze, die uns bei der Durchführung der Ausbildung leiten: Wir führen Supervisionen durch und bearbeiten diagnostische Anfragen aus den Lernsupervisionen. Wir reflektieren Analogien und Parallelen zwischen Ausbildungsprozess und Supervisionsprozessen. Vor fünf Jahren haben wir einen Generationswechsel in Ausbildungsleitung und Lehrkollegium eingeleitet. Im Rahmen dieses Prozesses wurden die Ausbildungsteams von "Alten" und "Jungen" gebildet. Mit dem nächsten Ausbildungsgang 2012 bis 2015 ist der Generationswechsel in der Ausbildungsleitung endgültig vollzogen.
Die Prinzipien von Kooperation und Fremdheit bestimmen die Kriterien für die Auswahl der Lehrsupervisorlnnen. Diese sollten TZI kennen und über umfangreiche Erfahrungen in Feldern der Erwachsenenbildung verfügen. Sie sind eingeladen, an der Lehrsupervisorischen Tagung, die jährlich stattfindet, teilzunehmen. |